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Beschriftung von DetailsMit heutigen Laser- oder Tintenstrahldruckern können kleinste Schriften realisiert werden. Schriftgrößen von 1-1,5 mm sind kein Problem. Foliendruck Entsprechende selbstklebende Druckfolien erhält man in gut sortierten Schreibwaren- oder Fachgeschäften für Bürobedarf. (z.B. Zweckform 4777) Gute Erfahrungen habe ich, mit Laserdruckern gemacht. Schwarze Buchstaben sind unwahrscheinlich langlebig. Bei der Verwendung von Folien bleibt allerdings fast immer der Rand des Aufklebers zu erkennen, auch nach einer Überlackierung Selbst sog. ultradünne Folien hinterlassen einen Rand. Wer sehr detailliert arbeitet und mit Airbrush lackiert, der möchte seine Arbeit auch mal aus der Nähe präsentieren, dann allerdings fällt das garantiert den nächsten Betrachter auf, der in unpassender Weise mit ausgestrecktem Zeigefinger lautstark darauf verweist.;-) Ein weiteres Problem hat man bei Folien die auf reinweißen Untergrund aufgeklebt werden müssen, wie z.B. bei Rettungsinseln. Durch die Folien erhält man einen etwas anderen Farbton, es sieht ein wenig vergilb aus. Wie mir ein Modellbaukollege unbekannterweise mitteilte, gibt es im Handel mittlerweile auch selbstklebende Druckfolien in unterschiedlichen Farben, z.B. auch weiß. Man könnte so mit Hilfe eines Grafikprogramms weiße Buchstaben auf einem schwarzem Hintergrund platzieren und dieses dann auf weiße Folie ausdrucken. Da der Bereich der Buchstaben nicht bedruckt wird, erhält man so vermeintlich weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund. Druckvorlagen Für die Erstellung von Druckvorlagen eignet sich meist schon ein einfaches Zeichenprogramme. Abziehbilder Die Technik der Abziehbilder, auch Nasstransertechnik genannt, kennt jeder, der schon einmal eine Plastikflugzeug gebaut hat. Ist eigentlich uralt. Interessant allerdings, es gibt mittlerweile Möglichkeiten, so etwas selbst herzustellen. Unter den Begriff Decal Pro findet man weiter Informationen auf druckeronkel.de Auf den Seiten von archertransfers.de findet am Ähnliches, hier sogar sog. Surface Details in 3-D - erhabene Buchstaben und Zahlen und sogar Nieten- und Schweißnahtimitate. Klebebuchstaben Sehr gern greife ich bei Schiffsnamen auf Klebebuchstaben zurück. Entweder ich lasse mir im nächsten Werbebüro einen entsprechenden Schriftzug anfertigen oder nutze Klebealphabete die ebenfalls dort zu erhalten sind. Anreibebuchstaben Ein Problem taucht immer wieder auf: weiße Buchstaben oder Zahlen. Ein Laser- oder Tintenstrahldrucker kann keine weiße Schrift drucken. Die erwähnten Klebebuchstaben werden auf sog. Schneidplottern hergestellt. Hier ist die Schriftgröße technisch bedingt auf 5 mm begrenzt. Ein rotes Warnschild mit weißer Schrift kann nur so realisiert werden, dass die Folie ganz normal ausgedruckt und anschließend auf einen weißen Hintergrund geklebt wird. Noch schwieriger sind weiße Buchstaben, die auf einem dunklen Hintergrund zu lesen sein sollen, wie z.B. Tiefgangsmarken o.ä. Der einzige Ausweg ist die Verwendung von Anreibebuchstaben (Rubbelbuchstaben). Diese wurden zu einer Zeit erfunden, als es noch keine Laserdrucker gab. Sie wurde verwendet um schell und mit geringem Aufwand professionell aussehende Beschriftungen von Aktenordnern, Paneelen, Displays usw. anfertigen zu können. Heute sind die sog. Trockentransfer-Buchstaben fast komplett vom Mark verschwunden, eben auf Grund bezahlbarer Laser-/Tintendrucktechnik sowie Folien und Aufklebern in allen erdenklichen Formen und Größen. Anreibebuchstaben kennt man heute fast nur noch aus dem Bereich der Platinenherstellung. Die einzige mir bekannte Quelle ist Conrad und man findet sie dort im Onlineshop unter der Bezeichnung "Schrift-Transfer", schwarz und weiß in den Schriftgrößen 1,5; 2; 2,5; 3,7 und 5,2 mm.
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