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Einbau der Empfängerantenne


Immer wieder sind 'fantastische' Einbauvarianten der Empfängerantenne zu beobachten. Selbst die Verlegung in Metallmasten von Segelschiffen, aber auch die Verwendung einer Messing-Reling als Antenne wurde schon beobachtet, nur um das Erscheinungsbild nicht durch ein lose herumliegendes Antennenkabel zu stören.

Hierbei ist aber nicht unbedingt eine störungsfreier Empfang gewährleistet und schon gar nicht bei der Verlegung der Antenne in einer Metallröhre. Das mag alles noch funktionieren, wenn man allein am Modellteich seine Runden zieht, aber bei Modellveranstaltungen, wo mehrere Modellschipper unterwegs sind, sind Probleme vorprogrammiert.

Ein loses Antennenkabel bei einem sonst hervorragend gebauten Modell mag da zwar einen störungsfreien Betrieb gewährleisten, aber schön sieht es nicht gerade aus. Wenn möglich sollte man die Empfängerantenne so installieren, dass das Gesamtbild des Modell nicht beeinflusst wird. Die Antenne muss irgendwie 'unsichtbar' werden.

Modelle, bei den sowieso Stabantennen dazugehören (Graue Flotte oder Arbeits- und Spezialschiffe), kann man eine Antenne halt als Antenne nutzen. Problemlos z.B. auch bei Fischkuttern, die in der Regel vorn einen Holzmast haben. Hier kann die Antenne einfach am Mast hochgeführt werden. Mit ein wenig Aufwand noch Schellen angebracht und schon sieht es aus wie ein dazugehörende Stromkabel für die Topplaterne.

Bei historischen Seglern ist oft üblich, dass Holzmasten aus Gewichtsgründen 'ausgehöhlt' werden. Perfekt für eine versteckte Empfängerantenne.

Bei einem meiner Schlepper wurde die Antenne ähnlich wie beim Original dargestellt und gleichzeitig als UKW-Sprechfunktantenne mit Isolatoren imitiert.

  • So eine Kabelantenne sieht man auf vielen Schiffen, hier im Vordergrund das schwarze Kabel 
    So eine Kabelantenne sieht man auf vielen Schiffen, hier im Vordergrund das schwarze Kabel
  • An der linken Seite des Brückenfahrstandes sieht man die Holzperlen als angedeutete Isolatoren 
    An der linken Seite des Brückenfahrstandes sieht man die Holzperlen als angedeutete Isolatoren

Ich denke es noch diverse Möglichkeiten, wenn man die Unterlagen des Modells studiert, findet man sicher ein Lösung.

Nun kommt man aber zu folgendem Problem. Bei dieser Art der Antennenverlegung sind diese immer fest mit den Aufbauten verbunden. Es muss eine Möglichkeit geschaffen werden, die eigentliche Antenne am Modell zu belassen und sie vom Empfänger zu trennen, wenn dieser ausgebaut wird.

Hierfür gibt es eine ganz einfache Lösung - eine Steckverbindung.

Da sieht man aber schon mal Basteleien, die gut und gern für Kraftstrom ausgelegt sind und jedem Blitzeinschlag standhalten, oder derart monströse Konstruktionen, für die man wieder Gegengewichte zum Austrimmen des Modells benötigt;-)

Deshalb hier eine kleine aber feine Alternative. Man nimmt dafür dabei einfach PC-Stecker inklusive passendes Gegenstück.

Diese Stecker aus dem Computerzubehör gibt es in verschiedensten Ausführungen.

Das Steckergehäuse ist oftmals an den Löchern zusammengepresst, diese müssen lediglich aufgebohrt werden.

Jetzt kommt man an die Innereien. Die Pins sind i.d.R. lose und lassen sich problemlos herausziehen.

Die Empfängerantenne abschneiden, dabei ein Reststück am Empfänger belassen.
Den Stecker-Pin an das Ende des Antennenstummels am Empfänger und das Gegenstück and die abgeschnittene Antenne anlöten.
Nun noch ein wenig Schrumpfschlauch und...
... fertig ist die perfekte Steckverbindung. In der Regel sind diese Pins sogar vergoldet.