funktionsfähige Holzblöcke
Hier ein Bildbericht über meine Variante der Herstellung von funktionsfähigen Blöcken.
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Zuerst wurde in eine Birnbaumleiste eine Nut gefräst. Sie dient zur Aufnahme für den innenliegenden Beschlag, dem Stropp.
Aus dieser Leiste werden die Seitenteile des Blocks hergestellt, die sog. Backen |
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In gleichmäßigen Abständen werden Hilfslinien aufgezeichnet und die Füllhölzer aufgeklebt, die den oberen und unteren Abschluss des Blockes bilden. |
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Danach wird die andere Backenleisten aufgesetzt, verklebt und anschließend die Rohlinge der Blockgehäuse mit der Minikreissäge abgeschnitten. |
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Mit dem Tellerschleifer wurden die Überstände sauber abgeschliffen. |
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Die fertigen Rohlinge der Blockgehäuse. Beim linken Block, ist die Nut gut zu erkennen. |
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Um die Außenkanten abzurunden, habe ich mir eine kleine Schleifhilfe angefertigt.
Auf einer Vierkantleiste, wurde eine Leiste mit einer Schraube fixiert. So erhielt ich eine Art Pendel, mit dem ich das Blockgehäuse in einer Kreisbewegung an der Scheifscheife vorbeiführen konnte.
Die Halteleiste hat genau de Abmessungen des Scheibgatts des Blockgehäuses. Dieses wird einfach auf die auf die Leisten aufgeschoben. |
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Die fertigen Blöcke.
Links ein Block mit einfachem Kammstropp, rechts ein Block mit verlängertem Stropp. Ein Öse zum Befestigen einer Leine. Diese Öse nennt man Hundsfott.
Der Sechskantbolzen des Hundsfott hat ein 1,2 mm Gewinde. Ein Abstandhülse verhindert das Zusammenpressen der beiden Schenkel des Stroppforsatzes. |
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Eine komplette Talje aus den selbstgefertigten Blöcken. Gut ist die Funktionsweise des Hundsfotts zu erkennen. |
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Die Belastungsprobe eines Blocks wurde mit einem 10-Liter-Wassereimer durchgeführt und ohne Probleme bestanden. |
Die von mir hergestellten Blöcke sind relativ groß, für ein Segelmodell im Maßstab 1:12.
Als Blockholz wurde Birnbaum verwendet, aber auch Buche oder Buchsbaum kann genommen werden. Der Vorteil lieg dabei, dass diese Hölzer sehr feinfaserig und hart sind, bei der Bearbeitung nicht brechen und wenig splittern und man erreicht sehr scharfe Kanten.
Dieser Artikel ist beim Bau des Gaffelkutter Ascharia entstanden.